Zwar hat sich das Wetter nicht von seiner besten Seite gezeigt, der Stimmung bei der Freisprechung von 25 Auszu­bildenden von DB Regio Nordost konnte das aber keinen Abbruch tun. Schließlich hatten sie einen Grund zum Feiern – und zwar den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Plus: Sie alle werden vom Unternehmen übernommen und arbeiten künftig als Mechatroniker:innen und Lokführer:innen. Maximilian Ulle ist mit seinem Einser-Schnitt Jahr­gangsbester der Eisenbahner:innen im Betriebsdienst. „Am meisten hat mir gefallen, dass ich in meiner Ausbildung das komplexe Eisenbahnsystem von einer professionellen Seite kennen­lernen durfte“, sagt der 22-Jährige.

„Lokführer ist mein Kindheitstraum. Schon als Kind war ich sehr begeistert von der Eisenbahn.“Er könne sich noch gut erinnern, dass er während der Familienurlaube im Harz immer gerne mit der Schmalspurbahn gefahren sei, sagt Ulle weiter. „Heute interessiert mich vor allem die Technik dahinter, die ich in meiner Ausbildung gelernt habe. Ich würde sagen, es ist der Eisenbahnbetrieb insgesamt, der mir am meisten gefällt.“ Nun freue er sich darauf, endlich als Lokführer unterwegs sein zu dürfen.

Die Ausbildung zum Eisen­bahner im Betriebsdienst mit der Fachrichtung Lokführer und Transport dauert drei Jahre. Während Corona ist die Aus­bildung trotzdem reibungslos weitergelaufen – unter anderem mit Online-Trainings durch DB Lernwelt, DB Training und Simulatortraining. Die offizielle Freisprechung der Auszubildenden fand am 30. Juni im Lok­schuppen im Werk Cottbus statt.

 

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