Publikationen | 2019/11 - 6. Juni, S. 16


Wie Fontane das Brandenburg-Bild prägte


Ausstellung erklärt die Arbeitsweise des Autors


Wer heute durch Brandenburg reist, um Dörfer, Seen, Wälder, Schlösser, Parks, Kirchen oder Gasthäuser zu besuchen, begegnet an zahlreichen Orten dem Autor Theodor Fontane (1819 bis 1898). Kaum ein anderer Schriftsteller ist so eng mit Brandenburg verbunden wie er. Fontane hat die Identität des Landes geprägt und über dessen Grenzen hinaus vermittelt. „Wenn du Reisen willst, musst du die Geschichte dieses Landes kennen und lieben“, war sein Credo.

TMB
Portrait von Theodor Fontane: Das Gemälde  von 1883 ist unter anderem im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zu sehen. Foto: TMB-Fotoarchiv/Bettina Paßmann-Möbis
 

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam widmet dem Reiseautor und Dichter im Fontane-Jahr nun eine Ausstellung. Unter dem Titel „Bilder und Geschichten“ zeigt das Museum vom 7. Juni bis 30. Dezember 2019 noch nie öffentlich gezeigte Exponate. Die Schau gibt außerdem einen Einblick in Fontanes Arbeitsweise, wie er reiste und wie er sich auf seine Reisen vorbereitet hatte.

Besucherinnen und Besucher erleben darüber hinaus, wie er aus seinen Begegnungen mit Menschen, aus Eindrücken von Landschaften, dem Betrachten von Kunstsammlungen und Kulturdenkmälern, aus Memoiren, Anekdoten, Sagen, Kirchenbüchern und Adelschroniken ein Bild von Brandenburg zusammengesetzt hat, das noch heute lebendig ist.

Die Ausstellung ist übrigens auch für Familien mit Kindern geeignet. Ein kostenloses Quizheft für Kinder ab 5 Jahren führt auf kurzweilige Art und Weise durch die Präsentation.

 

www.hbpg.de
Öffnungszeiten und Preise:
Di - Do 10 - 17 Uhr, Fr - So/feiertags 10 - 18 Uhr, Mo geschlossen
Einzelticket: 7 € / ermäßigt 5 €
Kombikarte (mit Leitausstellung in Neuruppin „fontane.200/Autor“): 12 € / ermäßigt 8 €, freier Eintritt für Besucher bis 18 Jahre