Ausflüge | 2018/07 - 12. April, S. 7


Raus aufs Land mit Rad und Bahn


Fünf Tipps für die bequeme An- und Abreise


Endlich ist es da, das langersehnte sonnig-warme Frühlingswetter. Genau die richtige Zeit, um das Fahrrad auf Hochglanz zu bringen und die Landschaft auf zwei Rädern zu erkunden. Beliebt ist die Kombination, mit der Bahn ins Umland zu fahren und von dort zur Radtour zu starten. Zahlreiche ausgearbeitete Tourenvorschläge sind in der kostenfreien App DB Ausflug zu finden – von der familienfreundlichen Genießertour bis zur Klostertour für Kulturliebhaber.

Rad im Regio

Radmitnahme oder Fahrradverleih?
Etwas Vorausplanung und gegenseitige Rücksichtnahme sind gefragt.
Fotos (2): Stjepan Sedlar

Wer die Anreise entspannt angehen möchte, leiht gut gewartete Räder am Ausflugsort. In der Tourbeschreibung gibt die App DB Ausflug in vielen Fällen einen passenden Fahrradverleih an. Hilfreich ist auch ein Blick auf die VBB-Livekarte: Unter VBB.de/livekarte sind über 250 Verleihstationen im VBB-Gebiet verzeichnet, dazu kennzeichnet ein spezielles Liniennetz die Bahnhöfe mit einem Fahrradsymbol, in deren 1.000-Meter-Umkreis mindestens ein Fahrradverleih liegt.

Wer dennoch das eigene Fahrrad mitnehmen möchte, findet in der VBB-App „Bus & Bahn“ zu jeder Linie des Bahn-Regionalverkehrs im VBB-Gebiet eine Grafik mit der geplanten Wagenreihung. So können sich die Fahrgäste dort positionieren, wo Fahrrad- oder Mehrzweckwagen halten – das verkürzt die Einstiegszeit. Das gehört ebenso zur gegenseitigen Rücksichtnahme, wie die Fahrradtaschen im Zug abzunehmen, damit mehr Räder Platz haben.

Die Linien RE 3 und RE 5 sind in der Saison neben den Mehrzweckabteilen mit einem zusätzlichen Wagen für die Fahrradmitnahme verstärkt. Dieser ist je nach Fahrtrichtung ganz vorn beziehungsweise hinten am Zug und deutlich mit dem Fahrradsymbol gekennzeichnet. Für die Fahrradmitnahme ist zusätzlich zum Ticket eine Fahrradkarte erforderlich, zum Beispiel die Fahrradtageskarte im Nahverkehr für 5,50 Euro.

Rad im Regio

Generell gilt: Ein Platz fürs eigene Fahrrad ist im Regionalzug nicht garantiert. Wird es zu den Hauptverkehrszeiten und bei schönem Wetter auf besonders beliebten Strecken voll – vor allem auch auf der Rückfahrt – haben Rollstuhlfahrer und Kinderwagen Vorrang. Daher ist es stets von Vorteil, auf Züge unter der Woche und außerhalb der Pendlerzeiten auszuweichen – oder eben auf das Leihfahrrad. So beginnt die Erholung bereits im Regionalzug.

mg

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