Unternehmen | 2018/05 - 08. März, S. 2


Deutsche Bahn wappnet sich für Extremwetter


Die Deutsche Bahn (DB) ist besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Das hat die Untersuchung „Klimawandel – Auswirkungen auf die Deutsche Bahn AG“ des renommierten Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) ergeben.

Extremwetter

Foto: DB AG

Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK, erläutert: „Die Bahn ist fast überall in Deutschland aktiv – das ist ihre große Stärke, aber dadurch ist sie auch besonders anfällig für die Folgen des Klimawandels. Egal wo lokale Wetterextreme zuschlagen, sie treffen fast immer auch die Bahn. Der Ausstoß von Treibhausgasen aus dem Verfeuern von Kohle und Öl kann auch solche Extreme befeuern und Risiken für die Bahn erhöhen. Dabei kann die Bahn als klimafreundlicher Verkehrsträger gleichzeitig auch selbst eine Antwort auf das Problem sein.“

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz erklärt, wie das Unternehmen sich für die zunehmenden Herausforderungen wappnet: „Mit unserer 5-Punkte-Strategie haben wir kurz- und langfristige Maßnahmen aufgesetzt. Mehr Grünschnitt entlang der Trassen, widerstandsfähige Leit- und Sicherungstechnik, hitzeresistente Fahrzeugtechnik, baulicher Schutz in Risikobereichen und vor allem die weitere starke Reduktion des CO2-Ausstoßes stehen hierbei im Zentrum.“