Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember wurde der ehemalige S-Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide in Johannisthal umbenannt. Es ist nicht die erste Namensänderung in der Geschichte des Bahnhofs: Ursprünglich hieß er Nieder-Schöneweide und war als „Betriebshaltepunkt“ nicht für den öffentlichen Personenverkehr gedacht. Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigte der DB für das Land Berlin, ist überzeugt, dass der neue Name nun für lange Zeit trägt. Denn auf der Gleislinse des ehemaligen Rangierbahnhofs Berlin-Schöneweide entsteht ein Gewerbegebiet mit herausragenden Standortqualitäten für Innovation und Produktion in unmittelbarer Nähe zum erfolgreichen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technologiestandort Adlershof. Gemeinsam mit dem Land Berlin treibt die Deutsche Bahn dieses Zukunftsprojekt beherzt voran. Die in das Gewerbegebiet führende, gesperrte Fußgängerbrücke wird nun grundlegend saniert.

 

Sanierung der Fußgängerbrücke

Am 18. Januar beginnen die umfangreichen Bauarbeiten an der 1984 erbauten, 70 bis 80 Tonnen schweren Stahlfachwerkbrücke. Der Bodenbelag aus altem Gussasphalt und die Farbschichten der Fußgängerbrücke werden zunächst auf Schadstoffe untersucht, um schließlich fachgerecht und umweltschonend entsorgt werden zu können. Anschließend wird der verarbeitete Stahl in der Brücke auf Rost untersucht, abgestrahlt und wieder korrosionsfest gemacht.

Darüber hinaus wird die sanierte Brücke mit einem weiteren Aufzug für den barierrefreien Zugang und einer Beleuchtungsanlage mit neuester LED-Technik ausgestattet. Laut Projektleiter Thomas Duttiné von DB Engineering & Consulting ist die Fertigstellung zum 10. Dezember 2021 geplant.

 

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