Die Deutsche Bahn (DB) hat  am 7. Dezember mit Unterstützung der Bundespolizei die bislang größte Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht gestartet. Spezielle Präventionsteams der DB zeigen unterstützt von Bundespolizisten seitdem verstärkt Präsenz in den Zügen des Fern- und Regionalverkehrs sowie zusätzlich an mehreren großen Bahnhöfen. Über 2.000 Kolleginnen und Kollegen von DB Sicherheit sind im Einsatz und jeder zweite Fernverkehrszug wird mit DB Sicherheit und der Bundespolizei bestreift. Im Dezember verdoppelt die DB damit nochmals die Präsenz ihrer Sicherheitskräfte im Fernverkehr. Die täglichen Kontrollen in Regionalverkehrszügen und Bahnhöfen werden ebenfalls unverändert fortgeführt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber und Bundespolizeipräsident Dr. Dieter Romann bedankten sich am Berliner Hauptbahnhof bei den Fahrgästen für ihr verantwortungsvolles Verhalten, ihre Rücksichtnahme und Geduld beim Reisen in der Corona-Zeit. Mittlerweile tragen rund 99 Prozent der Fahrgäste die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung. Zugleich wurde ein ICE präsentiert, der in den kommenden Wochen als rollender Botschafter für die Maskenpflicht und sicheres Reisen mit der Bahn fungiert.

Der ICE ist jeweils an den Endwagen mit einer Maske beklebt und seit 7. Dezember auf verschiedenen Strecken im Einsatz. Berthold Huber, DB-Personenverkehrsvorstand sieht in der Pandemie eine große finanzielle Herausforderung für den Konzern. Dennoch würden diejenigen Menschen befördert, die derzeit unterwegs sein müssten. Alle Untersuchungen der vergangenen Monate zeigten, dass das Bahnfahren sicher sei. Die ausgeweiteten Kontrollen der Maskenpflicht sollen dazu beitragen, dass dies auch so bleibt und sich die Fahrgäste weiterhin verantwortungsbewusst verhalten.

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