Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der S-Bahn Berlin sind die 10-Uhr-Karten für den Tarifbereich Berlin AB seit 1. November bereits ab 9 Uhr gültig. Darauf haben sich die beiden Verkehrsunternehmen in Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und dem Land Berlin geeinigt. Die neue Regelung für die 10-Uhr-Monats- und 10-Uhr-Abofahrausweise ist zunächst auf die Zeit des aktuellen Lockdowns bis Ende November befristet.

Hintergrund für die Lockerung der Gültigkeit ist, dass viele Nutzer von regulären Monatskarten durch Homeoffice oder mobiles Arbeiten weniger oft im Büro und in den Bürozeiten meist flexibler sind. Gleichzeitig gebe es im Tagesverlauf der Fahrgastströme immer noch einen deutlichen Anstieg zwischen 7 und 9 Uhr.

Von der Anerkennung der 10-Uhr-Karte bereits ab 9 Uhr, erwarten die Verkehrsunternehmen nach eigener Aussage, dass sich mehr berufstätige Stamm-Fahrgäste für dieses günstige Angebot entscheiden und damit die morgendliche Hauptverkehrszeit vor 9 Uhr meiden. „Wir setzen auf das Verantwortungsbewusstsein der Fahrgäste, wenn es darum geht, die notwendigen Corona-Regeln einzuhalten“, sagt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. „Aber natürlich tun S-Bahn Berlin und BVG auch gemeinsam ihr Mögliches, damit wir alle diese schwierige Situation meistern.“

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