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1.200 neue Arbeitsplätze für die Lausitz
Bahnwerk Cottbus bekommt zukunftsträchtiges Update

Grüne Bahn statt brauner Strom – der Strukturwandel in der ehemaligen Braunkohleregion Lausitz ist in vollem Gange und die Deutsche Bahn spielt dabei als Arbeitgeberin in einer zukunftssicheren Branche eine große Rolle. Sie baut das bestehende Bahnwerk in Cottbus zum wichtigen Standort für die Instandhaltung der neuen ICE-4-Züge aus – und zwar zwei Jahre früher als geplant. Bereits ab 2024 werden in der Lausitz ICE gewartet – Baustart ist schon im nächsten Jahr.

„Eine doppelte Investition in die Zukunft“, findet Bahnchef Richard Lutz, denn das Werk ermöglicht mehr klimafreundliche Mobilität und stärkt mit 1.200 neuen hochqualifizierten Industriearbeitsplätzen die Region. Das neue Werk wird auf Basis des Investitionsgesetzes Kohleregionen finanziert.

 

Mehr Züge für die Mobilitätswende

ICE 4 – das neue Flaggschiff des Fernverkehrs

  • Im Rahmen der Strategie „Starke Schiene“ will die Deutsche Bahn die Reisendenzahl im Fernverkehr auf 260 Millionen jährlich steigern, dafür wird die Flotte aufgestockt.
  • Derzeit erhält die DB alle drei Wochen einen neuen ICE 4.
  • Die Flotte umfasst aktuell fast 80 der modernsten Züge.
  • Ende 2024 sollen in ganz Deutschland 137 ICE 4 im Einsatz sein.


Foto: Oliver Lang/DB AG

 

Neues Bahnwerk kommt schon 2024 nach Cottbus

Die DB setzt beim neuen Bahnwerk auf ein Zwei-Hallen-Konzept

An Stelle einer großen Instandhaltungshalle mit sechs Gleisen entsteht zunächst eine zweigleisige Halle schon bis 2024. Bis 2026 folgt eine weitere Halle mit vier Gleisen. Mit diesem Konzept werden Teile des neuen Werks früher in Betrieb genommen. In beiden Hallen können ganze ICE-Züge von fast 400 Meter Länge gewartet werden. Die Fahrgäste profitieren davon, weil die Züge schneller wieder zurück auf der Strecke sind. Die in Cottbus ursprünglich geplante neue Halle für Hybridlokomotiven wird nun in das bestehende Werk integriert. Im Laufe der Vorplanungen hat sich herausgestellt, dass dadurch effizientere Produktionsabläufe möglich sind.


Grafik: DB AG