Ausflüge | 2017/05 - 09. März, S. 27


Winter adé!


Jetzt kommt der Frühling und lockt zu einem Ausflug nach Brandenburg


Bei milden Temperaturen und den ersten wärmenden Sonnenstrahlen erwachen die ersten Frühlingsgefühle. Dann kann es nur heißen: Wanderschuhe raus und ab aufs Land nach Brandenburg. Zum Beispiel nach Buckow. Hier gehe die Lunge auf Samt, soll dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. einmal empfohlen worden sein.

Schneeglöckchen
Die größte Ansammlung von Schneeglöckchen kann man derzeit
im Schlosspark Uebigau bestaunen. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
 

Das stimmt, und wer sich heute davon überzeugen will, dem sei die Naturparkroute Märkische Schweiz empfohlen. Auf rund 20 Kilometern geht es durch den kleinsten Naturpark Brandenburgs, den Naturpark Märkische Schweiz.

Der Wanderweg gehört zu den schönsten im Land und konkurriert in diesem Jahr um den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg“.

Oder wie wäre es mal mit einer Tour durch eine Rummel? So heißen die Täler im Fläming. Ein besonders schönes Exemplar ist die „Grüne Rummel“. Vom Naturparkzentrum Hoher Fläming geht es rund elf Kilometer an der Burg Rabenstein entlang, durch die Meiereiheide zur „Grünen Rummel“ und ins Planetal.

Die Anreise geht bequem mit dem Regionalexpress RE 7 bis Bad Belzig und von dort mit der Burgenbuslinie bis zum Naturparkzentrum (fährt Freitag bis Sonntag und an Feiertagen).

Ein Geheimtipp ist der Schlosspark Uebigau. Dort dürfte es wohl die größte Ansammlung von Schneeglöckchen in Brandenburg geben. Bis Mitte März blühen hier die beliebten Frühlingsboten. In den 1990er Jahren begann Staudengärtner Klaus-Peter Manig die ersten Schneeglöckchen zu pflanzen.

Heute gibt es zum Winterende kaum einen Fleck im Schlosspark an dem keine Schneeglöckchen blühen. Die Blumen mit den weißen Blüten kommen unter anderem aus Schottland, England, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, aus Österreich, Polen, Tschechien und Italien. Und natürlich aus Deutschland.

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