Ausflüge | 2012/12 - 21. Juni, S. 10
Von Berlin auf den Alpengletscher – mit ICE und Straßenbahn
Stubaital bei Innsbruck auch ohne Auto erreichbar, im Tal bewegt die Stubai Card
Eine rote Straßenbahn schiebt sich durch die Straßen von Innsbruck. Fast unmerklich wird das hochmoderne Fahrzeug wenig später buchstäblich zur Feld-, Wald- und Wiesenbahn, denn sie verlässt die Stadt und fährt mitten hinein in eine Heidi-Welt – durch saftige Wiesen, vorbei an gepflegten Grundstücken, direkt auf die 3000er Gipfel des Stubaier Gletschers zu. Nach einer Stunde steigt der staunende Fahrgast auf knapp 1000 Meter Höhe in Fulpmes aus. Von hier bis zum Gletscher sind es noch 24 Kilometer und diese überbrückt der Linienbus in 50 Minuten.
Es ist Sommer im Stubaital. Und der ist inzwischen genauso beliebt bei Urlaubern wie der Winter. Da die Pisten auf dem „Hausgletscher“ ja bestens erreichbar sind, sind selbst Skifahren oder Snowboarden um diese Jahreszeit nicht ausgeschlossen. Gibt es ein touristisches Vergnügen, das im Sommer im Stubaital nicht möglich ist? „Sieht man mal vom Segeln ab, fällt mir keins ein“, beteuert Evi Kerber vom Tourismusverband.

Foto: TVB/Stubai
„Wir haben 850 Kilometer Wanderwege und über 60 Hütten und Almen zum Einkehren. Insgesamt 15 Klettersteige und 720 Kilometer Bike Trails bieten alles für den aktiven Urlauber. Es gibt Schwimmbäder, Sommerrodelbahnen, den „BIG Familiy Sommer Club“ mit einem tollen Programm für Kinder, die keine Lust haben, mit den Eltern zu wandern. Innsbruck mit viel Kultur und Alpentierzoo ist auch nicht weit.“
Und das alles ist auch umweltfreundlichen Touristen zugänglich, die ausschließlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mobil sein wollen? „Jetzt erst recht!“, versichert Gerhard Schmidt von der Österreichischen Bundesbahn. „In diesem Sommer gibt es erstmals eine spezielle Kooperation von DB und Stubaitaltourismus. Aus ganz Deutschland, also auch aus Berlin, geht es mit dem Europa-Spezial ab 39 Euro pro Person und Richtung (Kinder unter 15 Jahre fahren gratis in Begleitung der Eltern oder Großeltern) über München (sogar einmal täglich direkt) bis zum Innsbrucker Hauptbahnhof.
Hier werden die Gäste gratis durch die Stubaier Gastgeber – vom Fünf-Sterne-Hotel bis zum traditionellen Bauernhof – abgeholt, wenn die Unterkunft über www.stubaitourismus.at gebucht wurde.

Mit der Stubaitalbahn in den Urlaub
Und vor Ort macht dann bis zum 28. Oktober die Stubai Card mobil. Tal und Umgebung haben ein hervorragendes Nahverkehrssystem, so dass man fast immer und fast überall hin- und wegkommt.“
Die Stubai Card berechtigt an fünf von sieben aufeinander folgenden Tagen unter anderem zur Fahrt mit den Bussen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, mit der Stubaitalbahn, vier Bergbahnen, einer Sommerrodelbahn, zur Benutzung von zwei Schwimm-bädern. Und das alles für nur 54 Euro pro Erwachsenem; Kinder vom 10. bis vollendetem 14. Lebensjahr zahlen 27 Euro. Wer braucht da noch ein Auto!
www.bahn.de, www.stubai.at
0043-501881-0
Einladung für eine Berliner 2+2-Familie zum langen Schnupperwochenende
Deutsche Bahn, Österreichische Bundesbahn und Stubaital-Tourismus wollen oben Beschriebenes am praktischen Beispiel beweisen. Deshalb laden sie eine Berliner Familie zu einem langen Schnupperwochen-ende vom 26. bis 30. Juli ins Stubaital ein. Spendiert werden:
- die ICE-Fahrt bis Innsbruck in der 1. Klasse
- die Stubaital Card
- vier Übernachtungen mit Frühstück auf einem traditionellen Tiroler Bauernhof, wo Stadtkinder richtig Spaß haben
Bewerben können sich Familien mit zwei Kindern, die am 30. Juli, dem Rückreisetag, unter 15 Jahre alt sein müssen. Statt Mama und Papa dürfen auch Oma und Opa die Kinder/Enkel begleiten.
Schickt bis Montag, 2. Juli 2012, ein Foto der reiselustigen 4er-Familie an redaktion@punkt3.de oder per Post an punkt 3 Verlag, Panoramastraße 1, 10178 Berlin.
Dazu Namen, Wohnadresse mit Telefonnummer und das Einverständnis zur Veröffentlichung des Familienfotos in punkt 3. Das Los entscheidet.


