Termine | 2018/03 - 08. Februar, S. 4


Von der Pappe aufs Parkett – Flying Steps mit Show in Berlin


S-Bahn-Abonnenten erleben Breakdance-Spektakel „Flying Illusion“ zuerst


Diese Show hat das Zeug dazu, die Tanzsensation des Jahres zu werden: Die Berliner Breakdance-Weltmeister Flying Steps treten mit ihrer beeindruckenden Bühnenshow „Flying Illusion“ vier Wochen lang im Theater am Potsdamer Platz auf. Bevor die zwölf weltbesten Tänzer aus dem Urban Dance offiziell die Bühne zum Beben bringen, haben S-Bahn-Abonnenten die einmalige Chance, die exklusive und einzige Vorpremiere von „Flying Illusion“ zu erleben.
 

Flying Steps

S-Bahn-Abonnenten können die Berliner Breakdance-Weltmeister Flying Steps mit ihrer beeindruckenden Bühnenshow „Flying Illusion“ noch vor der offiziellen Premiere erleben.
Foto: Philip Schuster/RedBullContentPool
 

Vor allen anderen Zuschauern sehen sie das Spektakel am 16. Mai 2018 zum Sonderpreis von 28 Euro, gültig für die Preiskategorien 1 bis 4.  Mit einem der Gründer der Flying Steps, Vartan Bassil, sprach punkt 3 über die Show, ihre Heimat Berlin und Breakdance.  

Ihr seid echte Berliner Urgesteine. In einem Weddinger Jugendzentrum am Nauener Platz habt ihr Anfang der 1990er-Jahre Breakdance getanzt und schließlich die Flying Steps gegründet. Inzwischen seid ihr vierfache Breakdance-Weltmeister und Echo-Gewinner. Müsst ihr euch manchmal selbst kneifen, um zu glauben, dass ihr nicht träumt?

Vartan Bassil:  Auf jeden Fall! Erst neulich haben wir bei einer Veranstaltung einen kleinen Zusammenschnitt von dem gezeigt, was wir in den letzten Jahren so gemacht haben. Ich bin jedes Mal total fasziniert und auch gerührt, wenn mir bewusst wird, mit welchen großen Unternehmen und Partnern wir zusammengearbeitet haben, wo wir auf der Welt schon überall getanzt haben und wie viele Leute uns mittlerweile kennen. Das ist wirklich verrückt und freut mich natürlich sehr!
 

Flying Steps

Vartan Bassil (Foto) gründete mit Jedir „Amigo“ Memis die Flying Steps.
Foto: Little Shao/RedBullContentPool


Ein Großteil eurer Show „Flying Illusion“ ist in Berlin gemacht. Wie kommt der Berliner Style international an?

Vartan Bassil: Ziemlich gut, denke ich. Letztes Jahr sind wir für unsere große Deutschlandtour ja erst von unserer Europa-Tournee zurückgekommen, waren 2017 mit „Flying Illusion“ zusätzlich in der Schweiz und zum ersten Mal auch in Polen.
Mit unserer anderen Show „Red Bull Flying Bach“ haben wir sogar schon mehr als 35 Länder bereist, waren unter anderem in den USA, Australien, Japan und Singapur. Einen Traum haben wir aber noch: es mit einer unserer Shows nach Las Vegas zu schaffen. (lacht)

„Flying Illusion“ stellt die Frage von Gut und Böse in einem sich auf der Bühne entfaltenden Kampf zwischen den „Flying Heroes“ und den „Dark Illusions“: Wer hatte die Idee zur Geschichte?

Vartan Bassil: Die kam von mir. Beim Tanz wird sich wie beim Sport gemessen. Beim Breakdance gibt es die Battles, wo einzelne Tänzer oder ganze Crews gegeneinander antreten und ihre krassesten Moves performen. Daraus haben wir eine Story kreiert, die ohne gesprochene Worte funktioniert. Uns war wichtig, den Tanz in den Fokus zu stellen.

Ist es für euch ein Unterschied, ob ihr wie früher auf Straßen und Plätzen auftretet oder Theatersäle und Konzerthallen füllt?

Vartan Bassil: Als wir im August den Vorverkauf für „Flying Illusion“ starteten, haben wir das mit einer Aktion vorm Theater am Potsdamer Platz gemacht. Auf einem Pappkarton. Das hat sich verrückt angefühlt, wenn man überlegt, dass das früher der Standard war. Als wir draußen fertig waren haben wir das Theater gestürmt. Vom Pappkarton aufs Parkett, das ist unsere Geschichte.

Viele unserer Tänzer nehmen aber auch jetzt noch oft an verschiedenen Battles teil. Das Gefühl auf einer großen Bühne vor einem ausverkauften Haus zu stehen ist natürlich unglaublich, in einem kleinen Circle zu tanzen, angefeuert zu werden und ein direktes Feedback zu bekommen aber auch.

Mit eurer Heimatstadt Berlin fühlt ihr euch eng verbunden. Hier macht ihr euch auch um die Nachwuchsförderung in der Flying Steps Academy in Kreuzberg verdient. Trifft man euch denn auch noch ganz normal in der S-Bahn?

Vartan Bassil: Also ich muss schon sagen, dass ich viel mit dem Auto unterwegs bin. Außer für die Strecke zum Flughafen Schönefeld, da steige ich tatsächlich regelmäßig in die S-Bahn. Das geht einfach schneller. Von den Tänzern, die in Berlin wohnen, weiß ich aber, dass sie oft mit der Bahn fahren. Von daher passt die Kooperation mit der S-Bahn Berlin sehr gut zu uns und wir freuen uns darauf, dass S-Bahn-Abonnenten die ersten sein werden, die unsere Show
in Berlin erleben können.

Wir danken Euch für das Gespräch und freuen uns auf „Flying Illusion“!

Interview: Claudia Braun

 

Information:
Nur solange der Vorrat reicht erhalten S-Bahn-Abonnenten bis zu vier Eintrittskarten zum Preis von 28,00 € pro Ticket*, egal für welche Preiskategorie (1-4).

Die Sitzplatzvergabe erfolgt nach dem Bestplatzprinzip: Wer zuerst bucht, erhält die besten Plätze! Alle Informationen zur Ticketbuchung erhalten S-Bahn-Abonnenten unter sbahn.berlin/flying nach Anmeldung im Bereich „Mein B & Ich“ (Angabe der Abonummer erforderlich).

* zzgl. Versandgebühren, bei Internetbestellung zzgl. 2,00 € Systemgebühr/Ticket. Die regulären Ticketpreise liegen zwischen 32,00 € und 47,00 € je nach Preiskategorie für eine vergleichbare Mittwochsveranstaltung, Preise am Wochenende bis 75,00 €.