Ausflüge | 2017/23 - 06. Dezember, S. 19


Dritter Advent auf Schloss Wackerbarth


Zum Manufakturen-Weihnachtsmarkt im Sonderzug


Wenn es im Gasthaus von Schloss Wackerbarth in Sachsen verführerisch nach Glühwein duftet und in der barocken Anlage mehr als 230 Herrnhuter Sterne erstrahlen, dann hat die Weihnachtszeit auf Europas erstem Erlebnisweingut begonnen. Vor Ort erwartet die Gäste in besinnlicher Atmosphäre ein einzigartiges Ensemble aus barocker Schloss- und Gartenanlage, historischer Weinkulturlandschaft sowie moderner Wein- und Sektmanufaktur.

Besucher aus Brandenburg und Berlin können dazu bequem mit den Sonderzügen zum Striezelmarkt anreisen. Denn der Striezelmarkt-Express hält am dritten Advent wegen des Weihnachtsmarktes auf Schloss Wackerbarth zusätzlich im wenige Minuten Fußweg entfernten Radebeul-Kötzschenbroda.

Schloss Wackerbarth

Zum Manufakturen-Weihnachtsmarkt kann den Handwerkern zugeschaut werden.
Foto: Veranstalter

Am 16. und 17. Dezember präsentiert der Manufakturen-Weihnachtsmarkt das besondere Handwerksgeschick von über 60 ausgesuchten sächsischen Manufakturisten sowie Kunst- und Genusshandwerkern. Mit dabei sind neben traditionsreichen Betrieben wie der Holzwerkstatt der Familie Füchtner, in der 1870 der erste erzgebirgische Nussknacker gefertigt wurde, auch junge Designer, die teils vergessenes sächsisches Kulturgut neu aufleben lassen und interpretieren.

Vor Ort können alle Gäste mit den anwesenden Manufakturisten ins Gespräch kommen und ihnen über die Schulter schauen. Dabei erleben sie, wie Reifentiere, Nussknacker oder Herrnhuter Sterne entstehen, können aber auch selbst tätig werden und ihr eigenes Geschick testen. Besinnliche Jazz- und Swing-Musik sowie ein Rahmenprogramm für die jüngsten Besucher runden den gemütlichen Weihnachtsmarkt ab.

Schloss Wackerbarth

„Wackerbarths Weiß & Heiß“ ist vom ältesten bekannten Glühweinrezept Deutschlands inspiriert.

Zudem haben die Radebeuler Winzer das älteste bekannte Glühweinrezept Deutschlands von 1834 dem heutigen Geschmack angepasst: „Wackerbarths Weiß & Heiß“, erfunden und aufgeschrieben von August Raugraf von Wackerbarth.

Natürlich ist auch der Dresdener Striezelmarkt immer einen Besuch wert – am zweiten Adventswochenende fahren die Züge noch über Jüterbog (mit Halt). Nach Wiedereröffnung der Strecke Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda geht’s am dritten und vierten Adventswochenende  wieder auf dem direkten Weg nach Dresden, mit Halten in Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda.

cb

www.schloss-wackerbarth.de

 

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